Auf ins Rhein-Delta!

Dienstag, den 07. Juli 2020

Nach drei Tagen hatte sich der Wind im Mastgat dann auch beruhigt, so dass wir weiter nach Westen vordringen konnten.
Durch die Region Zeeland, die im wesentlichen durch den Rhein und seine Nebenflüsse gespeist wird, sollte es wieder raus auf die Nordsee gehen.

Der Passage-Plan sagte ca. 20h Fahrt voraus, bei noch ca. zehn zu querenden Brücken und Schleusen…endlich wieder Schleusen!

Auf zum Schleusenwärter

Wir starten gegen 17 Uhr, als sich der Seegang vor deDintel deutlich beruhigt hatte, alles klappte wunderbar, bei der Schleuse “Hongersdijk” am Veersemeer mussten wir erst den Wärter aus dem Bett klingeln, er hat uns dann aber auch nachts halb vier die Tore geöffnet  🙂

Nur die letzte Brücke “Stationsbrug” bei Middelburg im Kanal kurz vor Vlissingen, wollte auch auf telefonische Nachfrage erst ab sechs Uhr wieder öffnen… 🙁
Flaggenparade, wir sind in Belgien!

Nagut, also nochmal drei Stunden Pause, ehe wir durch sind.

Der Plan ging dennoch auf: mit den letzten drei Stunden ablaufendem Wasser kamen wir aus der Schleuse und setzten die Segel mit Kurs auf Brügge!
Gegen 14:30 Uhr erreichten wir den Seehafen der belgische Stadt, dort stand ganz schöner Schwell von den Winden der letzten Tage.

Aufgrund eines einfahrenden Groß-Frachters mussten wir noch ca. 20 Minuten vor dem Hafen warten (drei rote Lichter nebeneinander signalisierten: Einfahrt gesperrt). Auch das schafften wir noch, ehe wir uns in den kleinen Kanal wagten, der direkt bis zur Stadt führen sollte.

 
Einfahrt in die 100-jährige “Visartsluis”
 
Auf Nachfrage wurde uns auch die letzte Eisenbahnbrücke “Herdersbrug” geöffnet.
Die Fahrt war frei! Wir machten beim belgischen Yachtclub B.Y.Z.C. für 3 Tage fest, nur ca. 20 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt…
 

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