Aus der Werkstatt: Gaszugwechsel

Die nächste Herausforderung steht an: der gerissene Gaszug will gewechselt werden. Durch diverse andere Bootsprojekte, ist mir der Umgang mit diesen Bowdenzügen recht geläufig, es gibt zahlreiche Größen und für gewöhnlich einen Standard-Anschluss an beiden Seiten... Wie das bei uns genau ist, wollte ich also zunächst klären, um möglichst noch heute in den nahegelegenen Nauticshop zu gehen und die passenden Teile bestellen zu können, wer weiß, wie lange die Lieferzeiten sind (ich gehe nicht d...
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Adra – Almeria – San Jose – Aguilas

Nachdem sich der Sturm gelegt hatte und auch der Seegang abflachte, wollten wir weiter Richtung Osten. Natürlich hatte der Wind inzwischen auch wieder auf Ost gedreht, was für uns bedeutete: Gegenan! Bei 2-3 Beaufort und kleiner Welle nutzten wir wieder die Nachmittags-Thermik um ein paar Meilen in Richtung Almeria voran zu kommen. Zunächst einmal wollten wir in Adra noch fix tanken, am Vortag hatten wir eine Tankstelle zwischen den beiden Häfen ausgemacht, die war merkwürdigerweise komplett ...
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100 Tage an Bord

WOW! 100 Tage ist es nun her, dass wir unseren Heimathafen in Lubmin verlassen haben und: wir sind im Mittelmeer! JUHU! Heute haben wir auch etwas Zeit, um das Erreichte zu "genießen" - der Wind hatte sich ja in der Nacht wieder auf 7 bis 9 Beaufort aufgeschaukelt, nur gut, dass wir die Wellen jetzt vom Strand aus bewundern dürfen... An solchen Tagen sieht man wieder, wie machtlos wir den Naturgewalten gegenüber stehen, erfürchtig sollten wir die schönen Zeiten genießen, ohne sie zu erzw...
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Quick-Fix: Elektrik

Auf der stürmischen Fahrt nach Adra fiel in der Nacht die Steckdose zur Stromversorgung für das Navigations-Tablet aus... Noch in der Nacht bin ich kurz nach dem Anlegen auf Fehlersuche gegangen und konnte schnell einen Wackelkontakt in der Steckdose fest stellen... Mit unserem kleinen Lötkolben, war der Fehler (am nächsten Morgen) schnell zu beheben: die Kabel wurden neu verlötet :) Wohl dem, der immer das richtige Werkzeug an Bord hat!  
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Südspanien – Endlich Mittelmeer!

Kurz aber intensiv, war unser Besuch in Gibraltar. Ein wirklich beeindruckender Felsen an einer lebhaften Hafenstadt, einem globalen Handelszentrum: wenn man einfach nur mal ein paar Minuten die Verkehrsleitzentrale auf UKW abhört: Ein Frachter nach dem anderen wird von den Lotsen angefunkt, um in den Hafen und wieder rausgebracht zu werden, bei der Masse an Schütt- & Containergütern wird schnell klar, wieso die Bewohner von Gibraltar kein Interesse am Brexit haben können... Aber das nu...
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Danke Peter!

Über 2000 Meilen haben wir nun im Kielwasser und unser bester (Steuer-)"Mann" - ein Windpilot Pacific, made in Germany - hat uns stets treue Dienste geleistet. Zeit für ein Lobeslied auf den unermüdlichen Steuerknecht. Bei Wind und Wetter steht er draußen, von uns liebevol (nach seinem Schöpfer) "Peter" genannt, bringt er uns stets sicher ans Ziel. Im Grunde haben wir nur die Hafenmanöver selbst gesteuert und wenn die Maschine lief, da haben wir aber auch oft den elekrischen Pinnenpilot a...
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Gibraltar: Der Affenfelsen

Am Donnerstag Morgen lege ich direkt 7:55 Uhr ab, um unseren finalen Platz anzusteuern, wir wollen ja nach dem Frühstück los! Die Crew schläft noch, wir fahren erstmal tanken und bekommen anschließend im Hafenbüro einen Platz zugewiesen. Also schnell rum, um den Steg und in die zugeteilte Box verholt. Strom und Wasser wird extra abgerechnet...wir schreiben uns vorsichtshalber mal die angezeigten Werte vom Stromzähler auf...dabei werde ich stutzig, der Schaltkasten sieht irgendwie deform...
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Auf nach Gibraltar!

Die letzte Atlantik-Etappe steht an:ca. 140 Meilen sind es von der Lagune bis zur britischen Kolonie. Gibraltar gehört ebenso, wie die Kanalinseln zur britischen Krone, ist aber deutlich näher an das Königreich gebunden und mit dem Brexit mehr als unglücklich. Man versucht wohl jetzt, sich von der Krone loszusagen, da Gibraltar eng mit der spanischen Wirtschaft verwoben ist. Die Einreise soll jedoch unproblematisch sein...nun wir werden sehen. Bevor es auf die letzt große Fahrt vor dem M...
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Aus der Bordküche: selbst gesammelte Herzmuscheln im Gemüsebett

Am frühen Morgen ist Niedrigwasser, bei einer Gezeitenhöhe von ca. drei Metern liegen in der Lagune dann etliche Sandbänke frei. Überall sieht man fleißige Muschelsammler mit Hacken, Eimern und Spaten, das will ich mir nicht entgehen lassen und rudere kurz nach Sonnenaufgang auf die nächste Sandbank, um mein Glück zu versuchen. Ich muss erst eine Weile probieren und suchen, bis ich den Dreh raus habe, aber einmal auf eine "Muschelader" gestoßen, kann mit der richtigen Technik ratz fatz ein Kil...
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Die Zeit steht still

Am Vormittag machen wir uns mit dem Dingy auf den Weg in die kleine Ortschaft "Culatra", einem klassischen Fischerdorf ohne nenneswerten Tourismus, so unsere Erwartung. Tatsächlich ist in dem Ort zwar die Zeit stehen geblieben und alles sieht recht urtümlich aus, dennoch sind zahreiche Touristen in den wenigen Bars und auch der Ort selber besteht wohl überwiegend aus Ferienwohnungen und vereinzelten Fischerhütten. So geht der Fischerdorf Charachter etwas verloren, alles wirkt etwas "lieblos" zu...
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