Wandern durch das Duoro Tal

Sonntag, den 09. August 2020

In Porto angekommen, war es auch am nächsten Morgen immer noch recht neblig und dementsprechend nass. Das “Atlantik-Wetter” hatte mit einem lokalen Tief die Küste vor Porto voll im Griff, und so erkundeten wir zunächst die nähere Umgebung des Hafens und füllten unsere Vorräte in der nahgelegenenen Markt-Halle auf.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir eine kleiner Roller-Tour zum Strand, doch der Nebel wollte einfach nicht abziehen…
Am Abend trafen wir Peter aus Großbritanien, Eigner der Casimia, schon viele Jahre mit einer Portugiesin verheiratet und seit dem in Porto lebend, meinte er, das Duoro-Tal kann man wunderbar mit dem Zug erkunden, bis Regua sei es nicht so weit und die zwei-stündige Fahrt führt größtenteils direkt am Wasser entlang. 
Da wir uns xowieso eine Tour in Tal des Portweins vorgenommen hatten und gern Tipps von “Einheimischen” annehmen, stimmten wir zu, und fuhren am nächsten Morgen mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof und von da mit dem besagten Zug den Flusslauf hinauf.

Das Tal ist malerisch, der Zug sensationell und die Tour, wie man sich so eine Fahrt eben vorstellt: da es Sonntag war, nahmen einige Portugiesen an unserer Reise Teil und machten diverse Familien-Ausflüge ins Tal des Duoro. Dort war es, im Gegensatz zur Küste recht heiß und so war im Zug auf dem Rückweg auch alles offen, was man öffnen konnte: aus den Fenstern hingen die Mitfahrer und die Wagon-Türen wurden auch nicht mehr verschlossen, Abstand halten 🙂
So wurde jedenfalls für eine ordentliche Be-Lüftung gesorgt und der Zugfahrer hatte offensichtlich auch seinen Spaß: er zog an jeder Kurve vor und nach jeder Ortschaft kräftig an der Kette: *chooooochooooooooo*ratatatatatt* 🙂

Ein rundum gelungerner Ausflug, Danke Casimia!

Am Abend machten wir noch eine kleinen Rundgang durch Porto selbst, Porto bei Nacht sozusagen, um den Tag in einer gemütlichen Taverne ausklingen zu lassen.
Das ließ uns dann auch das neblige Wetter vergessen…


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